Was Sie über Skills Mapping wissen müssen

Wüssten Sie gern, welche Fähigkeiten in Ihrem Unternehmen Mangelware sind? Oder welche Mitarbeiter von einer zusätzlichen Schulung profitieren würden? Und wer einen kranken Mitarbeiter ersetzen kann? Mit Skills Mapping erhalten Sie einen sehr schnellen Überblick! In diesem Artikel erfahren Sie, was Skills Mapping ist, welche Vorteile es hat und wie Sie es geschickt einsetzen können.

 

Was ist Skills Mapping?

Unter Skills Mapping versteht man eine visuelle Darstellung der in einer Organisation vorhandenen oder benötigten Fertigkeiten. So können Sie die erforderlichen Fähigkeiten für die Erfüllung einer bestimmten Rolle, die Durchführung einer bestimmten Aufgabe oder die innerhalb eines Projekts wünschenswerten Fertigkeiten erfassen. Anschließend können Sie überprüfen, inwieweit diese Fähigkeiten bereits vorhanden sind.

Skills Mapping kann auf Unternehmensebene durchgeführt werden. Sie können sich aber auch auf bestimmte Teams oder bestimmte Disziplinen konzentrieren. So sehen Sie, was jeder Mitarbeiter beiträgt und wo seine Stärken und Schwächen liegen.

Skills Mapping wird manchmal auch als Kompetenz-Bilanz bezeichnet, obwohl der Begriff Kompetenz breiter gefasst ist als Fertigkeit. Lesen Sie hier mehr über die Unterschiede zwischen Kompetenzen und Fertigkeiten.

 

Vorteile von Skills Mapping

Durch die Erfassung und visuelle Gestaltung der erforderlichen und vorhandenen Fähigkeiten erhalten Sie mehr Übersicht und Klarheit. Das hat folgende Vorteile:

  1. Einige Aufgaben können nur von wenigen Mitarbeitern (gut) erledigt werden. Mit Skills Mapping können Sie schnell erkennen, welche Aufgaben und Bedürfnisse am wichtigsten sind.
  2. Sie erfahren, welche Mitarbeiter (möglicherweise) von Schulungen oder Auffrischungskursen profitieren.
  3. Sie finden heraus, welche Mitarbeiter am wertvollsten sind, welche echte Spezialisten sind und welche Allrounder sind.
  4. Kranke Mitarbeiter können schnell ersetzt werden. Wenn ein Mitarbeiter plötzlich kündigt, weiß die Personalabteilung sofort, nach welcher Person sie suchen muss.
  5. So wird es einfach, Fortschritte gut erkennbar zu machen– von einzelnen Mitarbeitern, aber auch von Teams oder Abteilungen.

 

Entdecken Sie die Kompetenzmatrix!

Skills Mapping bringt also viele Vorteile mit sich. Aber wie sieht das in der Praxis aus? Die beste Möglichkeit, Fähigkeiten visuell abzubilden, ist eine Kompetenzmatrix.

Eine Kompetenzmatrix ist genau das, was der Name vermuten lässt: eine Übersicht über die Mitarbeiter und ihre Fertigkeiten in Form einer Matrix.

Um den Überblick zu behalten, wird meist für jede Abteilung oder jedes Team eine Matrix erstellt. Auf einer der beiden Achsen befinden sich die Namen und Funktionen der Mitarbeiter. Auf der anderen Achse befinden sich die benötigten Fertigkeiten. Anschließend tragen Sie ein, inwieweit die Mitarbeiter diese spezifischen Fertigkeiten beherrschen.

Auf der nachfolgenden Abbildung können Sie sehen, wie das beispielsweise aussehen könnte. Möchten Sie es einmal ausprobieren? Dann laden Sie sich hier die Vorlage als Excel-Datei herunter!

Mehr lesen: Entdecken Sie die Kompetenzmatrix. Das ist alles, was Sie wissen müssen!

 

Skills Mapping-Tipps

Möchten Sie mit Skills Mapping beginnen? Mit diesen Tipps sind Sie gut gewappnet und werden erfolgreich sein!

 

1. Mit Skills Assessment beginnen

Um zu bestimmen, wie gut bestimmte Fähigkeiten bei Ihren Mitarbeitern ausgeprägt sind, müssen Sie zunächst definieren, welche Fähigkeiten Sie messen wollen. Unter Skills Assessment verstehen wir die übersichtliche Darstellung der vorhandenen Kompetenzen. Das ist der erste Schritt beim Skills Mapping.

 

Mehr lesen: Alles, was Sie über Skills Assessment wissen müssen

 

2. Nicht zu viele Mitarbeiter in einer Matrix

Der größte Vorteil des Skills Mappings ist die Übersichtlichkeit, die es schafft. Treffen Sie deshalb eine Auswahl, und werfen Sie nicht alle Mitarbeiter und alle Fertigkeiten in einen Topf. Teilen Sie Teams oder Abteilungen ein, und prüfen Sie immer, welche Fertigkeiten für diese Gruppe relevant und wichtig sind. Versuchen Sie auch, getrennte Matrizen für fachliche und soziale Kompetenzen zu erstellen.

 

3. Auf die wichtigsten Dinge beschränken

Die Möglichkeiten, die eine Kompetenzmatrix bietet, sind nahezu unbegrenzt. Machen Sie die Matrix aber nicht unnötig kompliziert, und beschränken Sie sich bei jeder Funktion auf die wichtigsten Kompetenzen, Aufgaben, Zertifikate und Abschlüsse. Dadurch bleibt die Matrix übersichtlich.

 

4. Verwenden Sie eine Kompetenzverwaltungssoftware!

Kompetenzmatrizen können in Excel erstellt werden. Das ist aber nicht immer die beste Lösung. Sie sind nämlich fehleranfällig, die Daten sind nicht in Echtzeit abrufbar, und es können Probleme mit der Versionskontrolle auftreten.

Glücklicherweise werden auch Software-Lösungen entwickelt, beispielsweise die Kompetenzverwaltungssoftware van AG5!

Mit AG5 können alle Informationen über Fähigkeiten direkt und in Echtzeit am Arbeitsplatz aktualisiert und angepasst werden. Außerdem kann dank AG5 jetzt von einer einzigen zentralen Umgebung in der Cloud auf die Matrizen zugegriffen werden.

Sind Sie neugierig geworden? Schauen Sie sich hier an, wie das funktioniert. Oder fordern Sie gleich eine kostenlose Live-Demo über das Internet an!

 



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