Warum Total Productive Maintenance (TPM) und Kompetenzverwaltung Hand in Hand gehen

Kompetente Mitarbeiter und ein leistungsfähiger Maschinenpark sind die wichtigsten Bestandteile jedes Produktionsprozesses. Durch die Kombination aus Total Productive Maintenance (TPM) und Kompetenzverwaltung können Sie das Beste aus Ihren Mitarbeitern und Ihrem Equipment herausholen. Wir erklären nachfolgend, wie das funktioniert.

 

Über TPM und Kompetenzverwaltung

Total productive maintenance (TPM) ist eine Arbeitsweise, die ihre Wurzeln im japanischen Geschäftsleben hat. Das Konzept wurde unter dem Gesichtspunkt des aktiven Instandhaltungsmanagements entwickelt. Hauptziel sind Produktivitätsverbesserungen innerhalb eines Unternehmens. Kleine, multidisziplinäre Teams verbessern Schritt für Schritt die Gesamteffektivität des Equipments (Overall Equipment Effectiveness/OEE) des Maschinenparks und der Arbeitsumgebung als Ganzes. Dadurch wird das Risiko von Problemen wie ungeplanten Stopps, langen Anlaufzeiten und Qualitäts- und Produktionsverlusten verringert.

 

Ein auffälliges Merkmal der TPM-Methodik ist das Streben nach gemeinsamer Verantwortung für das Arbeitsumfeld. Die Bediener werden (mit-)verantwortlich für den Zustand und die Wartung von Maschinen und Arbeitsplätzen. Die vorbeugende Wartung tritt an die Stelle der Störungsbeseitigung. Aus diesem Grund sind Schulung, Sicherheit und die Standardisierung von Arbeitsprozessen ein wichtiger Bestandteil von TPM.

 

Bei der Kompetenzverwaltung geht es darum, die in Ihrer Organisation vorhandenen Kenntnisse und Fertigkeiten so vollständig wie möglich zu erfassen. Dank eines vollständigen Überblicks über die Kenntnisse, Kompetenzen und Fertigkeiten Ihrer Mitarbeiter wissen Sie genau, wer was kann und wer wofür verantwortlich ist. Und Sie können den Mitarbeitern auch bei Ihrer Weiterentwicklung helfen.

 

Überblick über Mitarbeiterkompetenzen

Die TPM-Methode basiert auf acht Säulen, nämlich: nämlich:

  1. Gezielte Verbesserung
  2. Autonome Instandhaltung
  3. Geplante Instandhaltung
  4. Vorbeugende Verwaltung
  5. Ausbildung und Schulung
  6. Qualitätsmanagement.
  7. Sicherheit, Gesundheit und Arbeitsumfeld
  8. TPM im Büro

 

Da die meisten Arbeitsprozesse teilweise (oder ganz) von Mitarbeitern durchgeführt werden, ist Säule 5 besonders wichtig: Ausbildung und Schulung. Diese Säule verwandelt Ihr Unternehmen nämlich in eine „Lernorganisation“, die es den Mitarbeitern ermöglicht, Wissen zu behalten und weiterzugeben.

 

Es versteht sich von selbst, dass ein Überblick über die vorhandenen Kenntnisse und Fertigkeiten unerlässlich ist, wenn es ein Betrieb mit Ausbildungen und Schulungen ernst meint.

 

Dafür gibt es verschiedene Gründe.

  • Nicht kompetente Mitarbeiter am falschen Ort sind ein Garant für Chaos. Das Unfallrisiko steigt und die Produktivität sinkt.
  • Ein guter Überblick über Kenntnisse und Fertigkeiten macht es leichter, externe und interne Audits mit Bravour zu bestehen.
  • Mithilfe einer guten Kompetenzverwaltung ist es einfacher, neue Mitarbeiter zu gewinnen oder Vertretungen zu planen. Sie wissen genau, welche Lücken durch ausscheidende oder abwesende Mitarbeiter entstehen und können deshalb gezielt rekrutieren oder leichter einen idealen Ersatz innerhalb der Organisation finden.
  • Die Durchführung von TPM ohne einen guten Überblick über die Kompetenzen und Fertigkeiten Ihrer Mitarbeiter ist dasselbe, als würden Sie den Pazifik ohne Navigationsausrüstung befahren: es ist einfach nicht effizient.

Visuelle Hilfe

Menschen sind visuelle Lebewesen. Wir haben die angeborene Fähigkeit, visuelle Informationen leichter aufzunehmen. Nicht umsonst schätzen wir Datenvisualisierungen wie Infografiken, Grafiken, Tabellen und Matrizen.

 

Die Visualisierung von Kompetenzen und Fertigkeiten ist deshalb ein wichtiger Teil der Kompetenzverwaltung. Es gibt zwei Arten von Werkzeugen, die dies ermöglichen: die Kompetenzmatrix und spezielle Software für die Kompetenzverwaltung.

 

Die Kompetenzmatrix

Eine Kompetenzmatrix oder Fertigkeitsmatrix ist eine schematische Übersicht, die zeigt, welche Kompetenzen, Fertigkeiten und/oder Zertifizierungen ein Mitarbeiter besitzt. Die Matrix ist in eine vertikale und horizontale Achse unterteilt. Auf einer Achse stehen die verschiedenen Mitarbeiter und auf der anderen Achse die Fertigkeiten, die erforderlich sind, um eine bestimmte Rolle gut zu erfüllen.

 

Die Verwendung von Kompetenzmatrizen hat mehrere Vorteile für die Organisation und die Mitarbeiter.

  • Kritische Aufgaben und Bedürfnisse können schnell und gut identifiziert werden. Welche Fertigkeiten sind in dem Unternehmen bereits gut vertreten? Und wo gibt es noch Engpässe?
  • Es wird einfacher, Ersatz zu organisieren und Zeiten mit Spitzenbelastungen besser zu bewältigen.
  • Sie erhalten einen besseren Überblick über die Weiterentwicklung der Mitarbeiter. In welchen Bereichen haben meine Mitarbeiter in den letzten Monaten oder Jahren große Fortschritte gemacht? Und wo gibt es noch große Möglichkeiten für Verbesserungen?
  • Es wird einfacher, die Mitarbeiter zu erkennen, die den TPM-Prozess innerhalb der Organisation tragen können.
  • Mitarbeiter werden sich ihrer eigenen Fähigkeiten stärker bewusst. Dadurch wird eine gezielte Karriereplanung erheblich einfacher.

Excel ist ein guter Ausgangspunkt für Unternehmen und Mitarbeiter, die mit der Kompetenzverwaltung beginnen möchten. Das Microsoft-Programm ist nämlich allgemein bekannt. Schauen Sie sich z.B. einmal diese Excel-Vorlagen für Kompetenzmatrizen an.

 

Kompetenzverwaltungssoftware

Als dauerhaftes Werkzeug für den langfristigen Einsatz hat Excel jedoch seine Grenzen. Das Programm ist komplex und fehleranfällig. Außerdem ist die Versionsverwaltung ein bekannter Schwachpunkt. Wenn Excel-Dateien von mehreren Personen bearbeitet und dann häufig hin- und hergeschickt wird, ist nicht immer klar, wer mit der neuesten Version arbeitet.

 

Mit der Kompetenzverwaltungssoftware von AG5 haben Sie dieses Problem nicht. Unabhängig davon, ob Sie Vorstandsmitglied, Manager, Bediener oder Produktionsmitarbeiter sind, können Sie auf alle Daten direkt am Arbeitsplatz und in einer zentralen Umgebung zugreifen und sie aktualisieren. So ist jeder immer optimal informiert.

 

Im Rahmen einer unverbindlichen Demo verraten wir Ihnen alles, was Sie wissen müssen, um die faszinierende Welt von AG5 kennenzulernen!

 

Gemeinsam erfolgreich!

Die Kombination aus TPM und Kompetenzverwaltung bietet Ihnen alle Prinzipien und Werkzeuge, die Sie benötigen, um Ihre Produktionsprozesse auf ein (noch) höheres Niveau zu bringen. Sie investieren nämlich in Ihre Mitarbeiter und in Ihr materielles Arbeitsumfeld.

 

Hätten Sie gern mehr Infos über diese spezielle „Zwei-Einheit“ und die Werkzeuge, die Ihnen helfen, TPM und Kompetenzverwaltung zu ermöglichen? Dann nehmen Sie unverbindlich Kontakt zu uns auf, oder fordern Sie sofort eine Demonstration an.

 



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