Alles, was Sie über die Kompetenzfeststellung wissen müssen

Bei einer Kompetenzfeststellung werden die vorhandenen Qualifikationen einer Einzelperson oder innerhalb einer ganzen Organisation bestimmt. In diesem Artikel erzählen wir Ihnen alles über die Kompetenzfeststellung und ihre Vorteile und teilen einen Stufenplan und Tipps!

 

Was ist eine Kompetenzfeststellung?

Einfach ausgedrückt ist eine Kompetenzfeststellung eine gründliche Bewertung der Kenntnisse, Kompetenzen und Fertigkeiten einer Person. Das Ziel besteht darin, so genau wie möglich zu bestimmen, ob jemand in der Lage ist, eine bestimmte Aufgabe oder Funktion auszuführen. Es gibt verschiedene Arten von Feststellungen. Eine Feststellung kann z.B. im Rahmen einer Bewerbung oder eines externen Audits erfolgen.

 

Eine Kompetenzfeststellung kann aber auch von Unternehmen selbst durchgeführt werden, um herauszufinden, welche Kompetenzen und Fertigkeiten in der eigenen Organisation vorhanden sind. Sie können dann prüfen, welche Qualifikationen die einzelnen Mitarbeiter besitzen und welche fachlichen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen in einem bestimmten Team, einer bestimmten Abteilung oder der gesamten Organisation vorhanden sind.

 

Sie können eine Kompetenzfeststellung auf verschiedene Arten durchführen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Tests oder Rollenspiele. Sie sehen dann, wie Menschen in einer bestimmten Situation reagieren und ihre Fähigkeiten nutzen.
  • Umfragen oder Fragebögen, die Ihnen einen Eindruck von den Fähigkeiten eines einzelnen Mitarbeiters oder den Fertigkeiten vermitteln, die in einem Team oder einer Abteilung vorhanden sind.
  • Kompetenzmatrizen, die schnell zeigen, wer welche Fähigkeiten besitzt.

 

In diesem Artikel werden wir uns hauptsächlich auf Kompetenzfeststellungen innerhalb einer gesamten Organisation konzentrieren.

 

Vorteile einer Kompetenzaufstellung

Eine gute Aufstellung der Kompetenzen hat mehrere Vorteile für Ihr Unternehmen. Wir werden die wichtigsten für Sie auflisten.

  • Wenn Sie wissen, was jemand kann oder nicht kann, ist es einfacher, die richtige Person für die richtige Aufgabe zu finden. Sie wissen intern, wer für welche Aufgabe geeignet ist. Und Sie müssen weniger Zeit und Geld für die Anwerbung neuer Mitarbeiter aufwenden.
  • Außerdem wird es einfacher, Qualifikationslücken zu identifizieren – die Lücken zwischen den benötigten Fähigkeiten und den Kenntnissen und Fertigkeiten, die bereits in Ihrer Organisation vorhanden sind.
  • Es wird einfacher, Menschen zielgerichtet zu schulen. Sie können Kurse, Schulungen, Workshops und Seminare nämlich auf die Kompetenzen und Fertigkeiten zuschneiden, die Ihr Unternehmen am dringendsten benötigt.
  • So finden Sie schneller den richtigen Ersatz, wenn ein oder mehrere Mitarbeiter vorübergehend ausfallen.
  • Sie können die fachliche Kompetenz Ihrer Mitarbeiter sichtbar machen. Künftig können Sie Entscheidungen über Eignung und Planung anhand harten Daten und nicht mehr aus dem Bauch heraus treffen.
  • Es wird einfacher, den Fortschritt der Mitarbeiter zu verfolgen.
  • Sie können Mitarbeiter, die über umfangreiche und vielfältige Fertigkeiten verfügen und folglich ein breites Spektrum an Aufgaben erfüllen können, schneller erkennen.
  • Und sie sehen rasch, welche Mitarbeiter zu den so genannten Spitzenkräften zählen.
  • Der Einblick in die Fähigkeiten, die in Ihrer Organisation vorhanden sind, ermöglicht es Ihnen auch, universell einsetzbare und flexible Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt einzuplanen.

Kompetenzfeststellungen durchführen

Aber wie wird eine Kompetenzfeststellung durchgeführt? Bitte beachten Sie unbedingt die nachfolgenden Schritte.

 

1. Legen Sie fest, welche Kompetenzen Sie messen möchten

Kompetenzfeststellungen beginnen mit einer guten Bestandsaufnahme. Sie bestimmen also zunächst, welche Fertigkeiten Sie abbilden und messen wollen. Zu diesem Zweck können Sie Funktionsbeschreibungen oder die verschiedenen Rollen verwenden, die es in Ihrer Organisation gibt. Beginnen Sie zum Beispiel mit den wichtigsten Funktionen und arbeiten Sie sich von dort aus nach unten.

 

2. Erklären Sie Ihre positiven Absichten

Eine Kompetenzfeststellung liefert nur dann brauchbare Ergebnisse, wenn Sie interne Unterstützung für die Durchführung einer solchen Untersuchung haben. Deshalb müssen Sie auch klar über das Ziel sprechen. Machen Sie den Mitarbeitern klar, dass eine Kompetenzfeststellung keine „Abrechnung“ ist, sondern eventuell vorhandene Kompetenzlücken im Unternehmen erkennen und schließen soll. Erklären Sie den Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen auch, dass die Antworten, die sie geben, vertraulich behandelt werden.

 

3. Daten sammeln

Der dritte Schritt besteht in der tatsächlichen Sammlung von Daten. Das kann auf verschiedene Arten geschehen. Einzelgespräche, Umfragen, Beobachtungen und Tests sind geeignete Instrumente, um wertvolle Informationen über Kompetenzen und Fertigkeiten zu erhalten.

 

4. Analyse der Daten

Sie haben jetzt eine Vielzahl an Informationen über das Qualifikationsniveau Ihrer Mitarbeiter und Ihrer Organisation, die Sie im Folgenden analysieren können. Welche Trends kann ich aus den Daten ablesen? Und was bedeuten die Informationen konkret für meine Ausbildungs- und Einstellungspolitik? Eine gute Datenanalyse stellt sicher, dass Sie Informationen über Kompetenzen und Fertigkeiten in eine gute strategische Politik umsetzen, die Ihr Unternehmen wettbewerbsfähiger und zukunftssicherer macht.

 

Tipp: verwenden Sie eine Kompetenzverwaltungssoftware!

Die Durchführung von Kompetenzfeststellungen wird mit den richtigen Tools viel einfacher und effizienter.

 

Eine Kompetenzmatrix in einem Programm wie Excel ist ein guter Anfang. Mit diesem praktischen Tool können Sie in tabellarischer Form festhalten, über welche Kompetenzen und Fähigkeiten Ihre Mitarbeiter verfügen. Sie können mithilfe von Abstufungen anzeigen, wie gut ein Mitarbeiter eine bestimmte Fertigkeit beherrscht. Sie erkennen auf einen Blick, welche Fähigkeiten wichtig und „gefährdet“ sind und welche Mitarbeiter aufgrund ihrer umfangreichen Qualifikation universell und flexibel eingesetzt werden können.

 

Mehr lesen: Was ist eine Kompetenzmatrix?

 

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5 kostenlose Vorlagen für Kompetenzmatrizen von AG5

Möchten Sie es wirklich richtig machen? Dann entscheiden Sie sich für die professionelle Kompetenzverwaltungssoftware von AG5. Mit AG5 können Sie alle Ihre separaten Matrizen mit Informationen über die Fertigkeiten Ihrer Mitarbeiter durch eine zentrale Online-Umgebung in der Cloud ersetzen. Und Sie können für jeden Mitarbeiter, jedes Team und jede Abteilung festlegen, was jeder sehen und bearbeiten darf.

 

Die Software von AG5 bietet eine Vielzahl von Funktionen und Vorteilen, die die Kompetenzfeststellung auf die nächste Stufe heben.

  • Sie können Änderungen und Schulungsergebnisse künftig direkt am Arbeitsplatz aktualisieren.
  • Künftig können Sie die Arbeitskräfte für ein bestimmtes Projekt direkt mit dem aktuellen Fachwissen und den gewünschten Fähigkeiten und Erfahrungen verknüpfen.
  • Sie können problemlos Benachrichtigungen für einzelne Mitarbeiter, Zielgruppen oder auch Zertifikate einfügen.
  • Müssen Sie eine Produktionslinie umstellen? Mithilfe von AG5 können Sie den richtigen Bediener rechtzeitig hinzuziehen.
  • Durch einfaches Suchen können Sie den besten Ersatz für einen Mitarbeiter finden, der krank ist oder Urlaub hat.
  • Sie legen genau fest, welche Kenntnisse und Fertigkeiten in anderen Niederlassungen/Standorten vorhanden sind. Dadurch brauchen Sie keine Zeit und kein Geld für lange Anwerbungskampagnen aufzuwenden.
  • Über ein Drag-and-Drop-Menü können Sie jede beliebige Organisationsstruktur nachbilden und alle möglichen Verbindungen zwischen Personen und den Qualifikationen und Fähigkeiten herstellen, die sie besitzen müssen.

 

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Fangen wir also an!

Wie Sie sehen, ist die Durchführung einer Kompetenzfeststellung der beste Weg, um herauszufinden, welche Kompetenzen und Fähigkeiten in Ihrer Organisation vorhanden sind. Vor allem, wenn Sie die richtigen Werkzeuge verwenden. Lassen Sie sich also die Vorteile nicht entgehen und legen Sie los!

 



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