Wie kann ich Kompetenzen konkreter beschreiben?

 

Die richtigen Kompetenzen sind innerhalb einer Organisation und Funktion wichtig. Kompetenzen bleibt aber immer ein etwas abstrakter Begriff. Wie kann man Kompetenzen aber konkreter definieren, beispielsweise für einen Ausschreibungstext oder für gezielte Schulungen innerhalb Ihrer Organisation? In diesem Artikel erklären wir es Ihnen.

 

Was sind Kompetenzen?

Eine Kompetenz ist eine Kombination der beruflichen Qualifikationen einer Person, die durch ihr Verhalten zum Ausdruck kommen. Es handelt sich um einen Oberbegriff für die verschiedenen Kenntnisse, Qualifikationen und Einstellungen, die eine Person besitzt und bei ihrer Arbeit zum Einsatz bringt.

Die Begriffe Kompetenzen und Qualifikationen werden häufig synonym verwendet, obwohl es einen Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen gibt. Eine Qualifikation kann Bestandteil einer Kompetenz sein. Das macht den Begriff Kompetenz etwas umfassender.

 

Beispiele für Kompetenzen

Ist das für Sie immer noch zu vage? Bevor wir mit der konkreten Beschreibung von Kompetenzen beginnen, möchten wir erst noch einige Beispiele nennen, um den Begriff Kompetenz zu verdeutlichen.

  • Analysieren: Die Fähigkeit, (komplexe) Daten zu verstehen, Zusammenhänge herzustellen und Schlussfolgerungen zu ziehen.
  • Delegieren: Übertragung von Aufgaben und Verantwortlichkeiten auf andere Mitarbeiter innerhalb einer Organisation.
  • Anleiten: Steuerung der Aktivitäten einer Gruppe von Mitarbeitern im Hinblick auf ein gemeinsames Ziel.
  • Präsentieren: Anderen Menschen auf klare, fesselnde und enthusiastische Weise Informationen oder Ideen vermitteln.
  • Zusammenarbeiten: Aktiv zu einem gemeinsamen Ergebnis beitragen können.

 

Eine Kompetenz ist die Kombination aus diesen Eigenschaften.

Wie Sie sehen, bestehen Kompetenzen oft aus mehreren Qualifikationen und Fachkenntnissen. So sind bei der Kompetenz „Delegieren“ z.B. die Fähigkeiten des Anleitens, Coachens und Vereinbarens sehr wichtig. Um diese Fähigkeiten effektiv nutzen zu können, ist es jedoch wichtig, auch über Fachwissen zu verfügen.

Die Art, wie eine Person diese Dinge in der Praxis kombiniert, spiegelt sich im Verhalten wider. Dieses wahrnehmbare Verhalten ist die eigentliche Kompetenz, die wir in der Praxis sehen.

Kompetenzen konkret beschreiben

Bei der Vermittlung von Kompetenzen ist es oft sinnvoll, sie etwas konkreter zu beschreiben. Bei der Beschreibung einer Schulung, Stellenbeschreibung oder Stellenanzeige sagt die Bezeichnung der Kompetenz allein meistens nicht viel aus. Und auch hinsichtlich Ihres Lebenslaufs oder Anschreibens ist es eine gute Idee, Ihre Kompetenzen etwas zu verdeutlichen, indem Sie sie beschreiben. Der Leser erhält so eine bessere Vorstellung davon, was ihn erwartet.

Tipps für das konkrete Beschreiben von Kompetenzen:

  • Setzen Sie die Kompetenz in den richtigen Kontext. Beschreiben Sie die Kompetenz in Bezug auf den Fachbereich oder die Funktion, in der sie angewendet werden soll.
  • Verwenden Sie aussagekräftige Beispiele. Skizzieren Sie, wie diese Kompetenz in der täglichen Arbeitspraxis angewendet werden könnte. Verwenden Sie dabei konkrete Beispiele.
  • Weniger ist mehr. Halten Sie sich knapp. Es ist besser, nur den Kern der Kompetenz zu beschreiben, als auf alle Details einzugehen.

So kann dies in der Praxis beispielsweise aussehen.

  • Ausschreibungstext für Grafikdesigner – Sie können gut im Team arbeiten. Gemeinsam mit unseren Textern und Experten für soziale Medien erstellen Sie täglich attraktives Anschauungsmaterial, um unsere Zielgruppe online zu aktivieren.
  • Schulungstext Betriebsleiter Supermarkt – Sie lernen zu delegieren. Dank Ihrer klaren Beschreibungen wissen die Regaleinräumer immer, welche Regale Priorität haben. Und auch die Kassen sind zu Spitzenzeiten ausreichend besetzt.
  • Bewerbungsschreiben Buchhaltungsbüro – Ich bin ein guter Präsentator. In meiner derzeitigen Funktion lege ich der Geschäftsführung vierteljährlich die Finanzzahlen vor.

 

Tipp: machen Sie Kompetenzen sichtbar!

Haben Sie bei Ihrer Arbeit regelmäßig mit Kompetenzen und Qualifikationen zu tun? Dann verwenden Sie eine Kompetenzmatrix, um diese klar und deutlich darzustellen.

Das Führen einer Kompetenzmatrix hat mehrere Vorteile:

  • Sie sehen auf einen Blick, über welche Kompetenzen Ihre Mitarbeiter verfügen, welche Kompetenzen knapp sind und welche im Unternehmen noch fehlen.
  • Sie können schneller und einfacher Ersatz und zusätzliche Mitarbeiter für Spitzenzeiten finden.
  • Eventuelle Audits werden zu einem Kinderspiel. Sie können nämlich nachweisen, dass jeder die richtigen Zertifikate besitzt.

Mithilfe einer speziellen Kompetenzverwaltungssoftware können Sie Informationen über Kompetenzen in Echtzeit anzeigen und anpassen. Wüssten Sie gern, wie das funktioniert? Dann fordern Sie jetzt eine kostenlose Demo an!

 

 



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