Vermeiden Sie diese 8 Fehler in Ihrem Einstellungsplan

Sind Ihre Einstellungskosten zu hoch? Ziehen Sie nicht die richtigen Mitarbeiter an? Möchten Sie Mitarbeiter nicht mehr reaktiv, sondern proaktiv einstellen? Dann erstellen Sie einen Einstellungsplan. In diesem Artikel stellen wir 8 Fehler bei der Erstellung einer Einstellungsstrategie vor.

 

Was ist ein Einstellungsplan?

Reaktive Unternehmen suchen erst dann nach neuen Mitarbeitern, wenn jemand kündigt oder das Unternehmen wächst. Proaktive Unternehmen erstellen einen Einstellungsplan: eine Strategie, um die richtigen Mitarbeiter zum richtigen Zeitpunkt einzustellen. Mithilfe eines Einstellungsplans rekrutieren Sie gezielt und mit minimalem Zeitdruck. So sorgen Sie für eine optimale Belegschaft – jetzt und in Zukunft.

 

Häufige Fehler im Einstellungsplan

1. Kein Überblick über vorhandene Fähigkeiten

Um zu wissen, wo Sie hinwollen, müssen Sie zuerst wissen, wo Sie gerade stehen. Ein guter Plan beginnt daher immer mit der Bestimmung des Ist-Zustands. Ein guter Ausgangspunkt für die Personalbeschaffung ist ein Überblick über die aktuelle Belegschaft und deren Qualifikationen.

Die Kompetenzmatrix ist hier ein praktisches Hilfsmittel. So können Sie visuell erkennen, welche Fähigkeiten kaum vorhanden sind, welche fehlen und welche im Überfluss vorhanden sind. Daraus ergibt sich ein unmittelbarer Einblick, welche Personen (mit welchen Fähigkeiten) vorrangig eingestellt werden sollten.

Tipp: In der nachfolgenden Abbildung sehen Sie ein Beispiel für eine Kompetenzmatrix, in der Sie mit Stufen arbeiten können. Dieses Beispiel haben wir selbst entwickelt. Hier können Sie sich die Vorlage kostenlos als Excel-, Word- und PDF-Datei herunterladen!

2. Keine Berücksichtigung des Alters

Es ist auch wichtig, das Alter Ihrer Mitarbeiter im Auge zu behalten. Steht ein Arbeitnehmer kurz vor dem Rentenalter? Stellen Sie sich auf sein Ausscheiden ein, und beginnen Sie mit der Suche nach einem Ersatz, der über die erforderlichen Fähigkeiten und Kompetenzen verfügt, um die Stelle zu übernehmen. Beginnen Sie auch rechtzeitig mit dem Anlernen.

3. Nicht über künftige Geschäftsziele nachdenken

Möchten Sie eine neue Dienstleistung oder ein neues Produkt einführen? Oder einen neuen Standort eröffnen oder einen bestehenden Betrieb übernehmen? Das hat erhebliche Auswirkungen auf Ihren Personalbedarf. Es ist also ratsam, diese Vorhaben in Ihren Plan einzubeziehen und rechtzeitig mit der Rekrutierung zu beginnen.

4. Einstellung oder Umschulung

Digitalisierung und Robotisierung übernehmen einen Großteil der Arbeit von Menschen. Durch Modernisierung kann dieselbe Arbeit von weniger Menschen erledigt werden. Diese neue Arbeitsweise erfordert jedoch andere Fähigkeiten. Überlegen Sie daher auch, inwieweit Sie in die Weiterbildung und Umschulung Ihrer derzeitigen Belegschaft investieren können, oder ob es vielleicht klüger wäre, neue Mitarbeiter mit diesen speziellen Fähigkeiten einzustellen.

5. Zu geringes Einstellungsbudget

Personalbeschaffung erfordert Expertise und kostet Geld. Ein Aufruf auf LinkedIn, eine Nachricht in Ihrem Unternehmensblog und eine Fußnote im Infobrief reichen leider nicht aus, um neue Mitarbeiter zu finden – zumindest nicht, um in einer Zeit weltweiten Personalmangels gute Leute zu finden. Untersuchungen der Society for Human Resource Management zeigen, dass die Einstellung eines neuen Mitarbeiters durchschnittlich 4129,00 Dollar kostet.

6. Mitarbeiter nicht beteiligen

Wer kann Ihnen am besten sagen, welche Fähigkeiten in einem Team oder einer Abteilung fehlen? Sprechen Sie mit den zukünftigen Kollegen der Stellen, die Sie besetzen wollen. Die meisten Menschen erzählen gern von sich und ihrer Arbeit. Und sie möchten in das Unternehmen (und dessen Zukunft) miteinbezogen werden. Die Gespräche können Ihnen auch wertvolle Hinweise darauf geben, welche Art von Menschen Sie eigentlich suchen und wie Sie auf sie zugehen sollten.

7. Keine Rückmeldungen anhören

Um Mitarbeiter schneller einzustellen, können Sie mehr Gespräche führen und Ihr Einstellungsbudget erhöhen. Sie können aber auch einmal einen kritischen Blick auf Ihren Einstellungsprozess werfen. Fragen Sie daher neue Mitarbeiter (aber auch Bewerber, die es nicht geschafft haben), wie sie das Auswahlverfahren erlebt haben. Das hilft Ihnen dabei, Ihren Einstellungsprozess zu optimieren.

8. Zu wenig verschiedene Kanäle nutzen

Wenn Sie immer auf die gleiche Art und Weise rekrutieren, erhalten Sie auch immer die gleiche Art von Bewerbern. Und Sie erhöhen die Chancen, schließlich eine homogene Belegschaft zu haben. Aber auch Vielfalt bietet viele Vorteile für Organisationen: sie ermöglicht mehr Kreativität und unkonventionelle Lösungen für bestehende und neue Probleme. Sorgen Sie daher in Ihrem Einstellungsplan für eine gute Verteilung auf verschiedene Kanäle.

 

Mehr Überblick mit AG5

Kompetenzen und Fähigkeiten sind wichtige Bestandteile eines Einstellungsplans. Mithilfe einer Kompetenzmatrix können Sie sie erkennbar machen. Dabei handelt es sich um eine schematische Übersicht über alle Mitarbeiter (innerhalb eines Teams) und ihre entsprechenden Kompetenzen, Fähigkeiten und Qualifikationen.

Das Führen einer solchen Matrix hat mehrere Vorteile für Ihre Einstellungsstrategie:

  • Sie können mit einem Blick erkennen, über welche Fähigkeiten, Kompetenzen und Zertifikate Ihre derzeitigen Mitarbeiter verfügen.
  • Sie sehen, welche Qualifikationen in der Organisation fehlen oder kaum vorhanden sind. Darauf können Sie sich dann in Ihrem Einstellungsplan konzentrieren.

 

Mit der Kompetenzverwaltungssoftware von AG5 können Sie sich die Fertigkeiten, Kompetenzen und Zertifikate Ihrer Mitarbeiter in Echtzeit anschauen und bearbeiten. Außerdem ist die Software vollständig in Lern- und Schulungsinstrumente integriert. Wüssten Sie gern, wie das funktioniert? Fordern Sie jetzt eine kostenlose Demo an!

 



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