Mitarbeiter-Selbsteinschätzung: die Basis einer Qualifikationsmatrix

Um es praktisch zu halten, erklären wir in diesem Artikel, wie eine Mitarbeiter-Selbsteinschätzung zur Anerkennung beitragen kann und warum ein Überblick über die Fähigkeiten und Kompetenzen von Mitarbeitern in einer Qualifikationsmatrix Managern helfen kann, transparente operative Entscheidungen zu treffen.

Beginnen wir mit der Definition der Mitarbeiter-Selbsteinschätzung. Wie der Name schon sagt, handelt es sich dabei um eine Methode, die den Mitarbeitern hilft, ihre aktuellen Fähigkeiten und Kompetenzen am Arbeitsplatz und Verbesserungsmöglichkeiten zu erkennen. Letztlich geht es für Unternehmen darum, die Ergebnisse der Mitarbeiter-Selbsteinschätzung als transparentes Kompetenverwaltungsinstrument zu nutzen.

Andererseits ist es bei der Definition von Arbeitsprozessen oder der Zusammenstellung von Projektteams immer hilfreich, genau zu wissen, welche Fähigkeiten, Kompetenzen, Kenntnisse, Qualifikationen und Zertifizierungen alle Mitarbeiter Ihrer Organisation besitzen.

 

Aber was ist eine Qualifikationsmatrix?

Qualifikationsmatrizen sind ein hervorragendes Instrument für die übersichtliche Darstellung und Kontrolle der Kernkompetenzen, Fähigkeiten, Qualifikationen und Zertifizierungen Ihrer Mitarbeiter – und das im gesamten Unternehmen.

Wie der Name vermuten lässt, sind sie eine Aufzeichnung der Fähigkeiten und Qualifikationen jedes Mitarbeiters in Matrixform.

Sie werden vor allem von Personal- und Betriebsleitern, Teamleitern und Projektleitern eingesetzt. Matrizen sind praktisch unverzichtbar für Unternehmen, die die Philosophie der Skill Pool-Verwaltung verinnerlicht haben. Mithilfe von Kompetenzmatrizen können Sie sofort alle Schwachstellen bei vorhandenen Fähigkeiten erkennen und herausfinden, wer welche Qualifikationen und/oder Zertifizierungen hat, um eine bestimmte Aufgabe auszuführen.

 

Mitarbeiter-Selbsteinschätzung: Kompetenzen vs. Fertigkeiten

Um eine korrekte Selbsteinschätzung durchführen zu können, müssen die Mitarbeiter die Unterscheidung zwischen den beiden Begriffen kennen. Obwohl sie ähnlich erscheinen mögen, haben sie eine völlig andere Bedeutungsebene. Vor allem, wenn es um die berufliche Weiterentwicklung oder die Eignung für eine neue Rolle geht.

 

Was sind Fertigkeiten?

Fertigkeiten sind spezifische erlernte Techniken, die erforderlich sind, um eine bestimmte Arbeit gut auszuführen. Die Beispiele hängen von der jeweiligen Rolle ab und reichen von der Kundenbetreuung und Programmierung bis hin zum Schweißen oder dem Erstellen von Ausschreibungen.

Es gibt aber einen Unterschied zwischen fachlichen und sozialen Fertigkeiten. Eine fachliche Fertigkeit ist eine technische Fähigkeit, die eine Fachkraft durch ihre spezifischen Qualifikationen und beruflichen Erfahrungen nachweisen kann. Eine soziale Fertigkeit hingegen ist eine nicht-technische Fähigkeit, die in bestimmten Berufen weniger verbreitet ist.

Beispiele für Fertigkeiten: Kundenbetreuung, Ausschreibungen erstellen, Computerprogrammierung und Fremdsprachen.

 

Was sind Kompetenzen?

Kompetenzen wiederum sind die Kenntnisse und Verhaltensweisen einer Person, die dazu führen, dass sie in einem Job erfolgreich ist. Beispiele für Kompetenzen innerhalb einer Position sind die Verbesserung von Geschäftsprozessen, strategische Planung und datenbasierte Entscheidungen.

Kompetenzbeispiele: Analytisches Wissen, Verhandlungsführung, Problemlösungsfähigkeit, strategische Planung und datenbasierte Entscheidungsfindung.

Lesen Sie weiter, um mehr über die Kompetenzmatrizen hinter der Mitarbeiter-Selbsteinschätzung und darüber zu erfahren, wie sie Managern helfen können, betriebliche Risiken zu reduzieren, indem sie die Kontrolle über die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter haben.

 

Wie profitieren Arbeitgeber von der Selbsteinschätzung der Fähigkeiten?

Kompetenzmatrizen helfen bei der Bestimmung vieler Faktoren – vor allem der Eignung für bestimmte Aufgaben oder berufliche Positionen durch die Fähigkeiten, Kompetenzen und Qualifikationen einzelner Mitarbeiter.

Aber welchen Nutzen haben Arbeitgeber von der Beurteilung ihrer Mitarbeiter? Durch die Schaffung eines Systems der Kompetenzbewertung werden die Mitarbeiter ermutigt, härter zu arbeiten und ihre Fähigkeiten stark zu verbessern. Dadurch profitiert die Organisation durch die Zeit, die Fähigkeiten und die Loyalität, die der Mitarbeiter in das Unternehmen investiert.

Vor allem aber erhalten Manager eine breitere Perspektive und einen Überblick, um entsprechend zu planen und so die Kontinuität der Produktion sicherzustellen.

 

Selbsteinschätzung – die Basis einer Qualifikationsmatrix erklärt

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Fähigkeiten Ihrer Mitarbeiter zu beurteilen. Eine Möglichkeit besteht darin, dass Manager und Teamleiter die Fähigkeiten und Kompetenzen ihrer Mitarbeiter durch Trainingspläne und Audits im Auge behalten. Einige Organisationen ziehen es aber vor, ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, eine eigene Einschätzung vorzunehmen.

Kurz gesagt dient eine Qualifikationsmatrix in erster Linie dazu, alle wesentlichen Informationen über die Fähigkeiten, Kenntnisse und Qualifikationen eines Mitarbeiters an einem Ort übersichtlich zu erfassen. Diese Datenbank erweist sich als unerlässlich, wenn Betriebs-/Projektabläufe intern geplant werden.

Durch die Verwendung von Kompetenzmatrizen können Sie sofort feststellen, ob die Mitarbeiter ausreichend qualifiziert sind und wer über bestimmte Qualifikationen oder ausreichendes Wissen verfügt, um eine bestimmte Aufgabe auszuführen.

 

Was sollte in einer Qualifikationsmatrix enthalten sein?

Eine Qualifikationsmatrix ist eine visuelle Tabelle mit definierten Kompetenzen und Kenntnissen, die die Fähigkeiten der Mitarbeiter für bestimmte Aufgaben/Projekte anzeigt.

Das erleichtert Entscheidungsträgern, Projektleitern und der Personalabteilung die Selbsteinschätzung am Arbeitsplatz.

Um die Frage zu beantworten – das sollte enthalten sein:

  • In einer Spalte sollten die Namen der Mitarbeiter stehen, in einer anderen ihre Rolle am Arbeitsplatz.
  • Es sollte eine Spalte für die Rangstufe geben.
  • Eine Gesamtprozent-Spalte
  • Und eine Spalte für die Gesamtbewertung

Top-Tipp: Schauen Sie sich unbedingt die kostenlose Matrixvorlage für weitere Beispiele und Anleitungen an!

 

Kompetenzmatrix

Welche Entscheidungen können auf Basis der Mitarbeiter-Selbsteinschätzung getroffen werden?

Stellen Sie sich vor, Ihr Unternehmen muss als Vorbereitung auf ein Audit wichtige Aufgaben und Anforderungen identifizieren. Oder vielleicht haben Sie mit krankheitsbedingten Ausfällen von Mitarbeitern oder Zeiten mit hoher Nachfrage zu tun, wenn es entscheidend ist, rechtzeitig Ersatz für Experten innerhalb Ihrer Organisation zu finden. Dann ist es wichtig, dass Sie effektiv reagieren, um die Produktivität und Kontinuität zu sichern.

Durch eine kontinuierliche Selbsteinschätzung, bei der die Mitarbeiter Informationen über ihre Kompetenzen und Qualifikationen eingeben, zeigt die Qualifikationsmatrix wichtige Informationen zu den genauen Fähigkeiten an, die für die Ausführung bestimmter Aufgaben benötigt werden.

Außerdem kann eine Qualifikationsmatrix für ein Unternehmen auch beim Treffen von Entscheidungen vorteilhaft sein, indem sie den Fortschritt einer Gruppe oder einzelner Mitarbeiter überwacht. So erhalten die Personal- und Entwicklungsabteilungen sofort prägnante Daten und Erkenntnisse, mit denen sie arbeiten und sich verbessern können.

 

Fangen Sie jetzt an!

Selbsteinschätzung ist eine tolle Möglichkeit, um bessere Einblicke in die persönlichen Qualitäten und arbeitsbezogenen Persönlichkeitsmerkmale Ihrer Mitarbeiter zu gewinnen. Sie zeigt ihre Interessen, Stärken und Schwächen auf, was wiederum dem Mitarbeiter und auch Ihrem Unternehmen zugute kommt.

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