Das sind die wichtigsten Trends aus dem „The Future of Jobs Report 2020“ des WEF

Das Weltwirtschaftsforum (World Economic Forum, WEF) analysiert jedes Jahr die Arbeitsplätze und Fertigkeiten der Zukunft. Die Ergebnisse werden in einem umfassenden Bericht mit dem passenden Titel „The Future of Jobs“ veröffentlicht. Am 20. Oktober wurde der Bericht für 2020 veröffentlicht.

 

In diesem Artikel listen wir die auffälligsten Trends auf.

  1. Von 33 % auf 46 % Robotisierung innerhalb von 5 Jahren
  2. Neue Funktionen mit Schwerpunkt auf Informationstechnologie
  3. Es verschwinden mehr Arbeitsplätze als neue geschaffen werden
  4. Umschulung ist DAS Thema der nächsten 5 Jahre
  5. Digitalisierung gewinnt rasch an Fahrt
  6. Arbeiten aus der Ferne wird auch künftig stattfinden
  7. Interesse an Online-Schulungen nimmt explosionsartig zu
  8. Ungleichheit wird noch größer

 

1. Von 33 % auf 46 % Robotisierung innerhalb von 5 Jahren

Die aktuelle Pandemie hat die Automatisierung stark beschleunigt. Es werden weniger Menschen eingestellt und mehr Tätigkeiten an Maschinen ausgelagert. In fünf Jahren sollen Maschinen fast die Hälfte aller Aufgaben des Menschen übernehmen. Momentan ist es noch ein Drittel.

2. Neue Funktionen mit Schwerpunkt auf Informationstechnologie

Durch die zunehmende Automatisierung werden Funktionen geschaffen, um die neue Aufgabenteilung zwischen Menschen, Maschinen und Algorithmen richtig zu organisieren. Schätzungen zufolge werden 97 Millionen neue Arbeitsplätze geschaffen. Funktionen in den Bereichen Daten, KI, digitales Marketing und Informationssicherheit werden wichtiger denn je.

3. Es verschwinden mehr Arbeitsplätze als neue geschaffen werden

Trotz des Entstehens neuer Arbeitsplätze und der Nachfrage nach mehr Mitarbeitern im Bereich Informationstechnologie werden per Saldo mehr Arbeitsplätze verschwinden als neue geschaffen werden.

Durch überflüssig gewordene Funktionen wird in den nächsten fünf Jahren ein Rückgang um 6,4 % erwartet, verglichen mit einem Wachstum der Gesamtbelegschaft um 5,7 %. Es wird geschätzt, dass es bis 2025 weltweit 85 Millionen weniger Arbeitsplätze geben wird.

 

4. Umschulung ist DAS Thema der nächsten 5 Jahre

Unter Umschulung oder Weiterbildung wird die Entwicklung neuer Fertigkeiten verstanden, um mit der Joblandschaft der Zukunft Schritt halten zu können. Es wird erwartet, dass sich in den nächsten fünf Jahren 40 % der Kernkompetenzen der Mitarbeiter verändern werden. Das bedeutet, dass 50 % aller Beschäftigten an Umschulungen oder Weiterbildungen teilnehmen müssen.

5. Digitalisierung gewinnt rasch an Fahrt

Die Digitalisierung ist schon lange nicht mehr aufzuhalten. Bei der aktuellen Pandemie geschieht dies jedoch schneller als bisher erwartet. 84 % der Arbeitgeber planen, Arbeitsprozesse schneller zu digitalisieren.

6. Arbeiten aus der Ferne wird auch künftig stattfinden

Das Arbeiten aus der Ferne ist heute wichtiger denn je. Obwohl Arbeitgeber derzeit mehr oder weniger verpflichtet sind, ihre Mitarbeiter (wenn möglich) zu Hause arbeiten zu lassen, geben sie an, dass dies mehr als nur eine vorübergehende Notwendigkeit ist.

  • 44 % der Arbeitskräfte werden in Zukunft von zu Hause aus arbeiten (können).
  • 78 % der Arbeitgeber geben an, dass sie negative Auswirkungen auf Produktivität und Wohlbefinden erwarten.
  • 34 % beabsichtigen, Schritte zu unternehmen, um dem entgegenzuwirken
    (z.B. durch Schaffung eines Gefühls der Gemeinschaft und Verbundenheit unter den Mitarbeitern mithilfe digitaler Werkzeuge).

 

7. Interesse an Online-Schulungen nimmt explosionsartig zu

Eine weitere Folge der aktuellen Krise besteht darin, dass Online-Schulungen beliebter sind als je zuvor. Viermal so viele Menschen suchen nach Möglichkeiten, um auf eigene Initiative online zu lernen. Und fünfmal so viele Arbeitgeber bieten ihren Arbeitnehmern die Möglichkeit, online zu lernen.

Bei den Arbeitnehmern ist persönliche Entwicklung (mit einer Wachstumsrate von 88 %) ein beliebtes Thema. Arbeitslose sind besonders daran interessiert, Fähigkeiten im Zusammenhang mit Datenanalyse, Informatik und Informationstechnologie zu erlernen.

 

8. Ungleichheit wird noch größer

Die rasant zunehmende Digitalisierung und Robotisierung in Verbindung mit der aktuellen Pandemie trifft schlechter bezahlte Arbeitnehmer, Frauen und jüngere Arbeitnehmer noch härter. Das verstärkt die Ungleichheit auf dem Arbeitsmarkt. Sogar im Vergleich zur globalen Finanzkrise von 2008 sehen wir, dass die gegenwärtige Krise größere Auswirkungen auf Menschen mit einem niedrigeren Bildungsniveau hat.

 

Kompetenzen übersichtlich machen

Umschulung und Digitalisierung werden in der kommenden Zeit wichtiger denn je. AG5 trägt dazu bei, die Fertigkeiten der Mitarbeiter in Ihrer Organisation gut erkennbar zu machen. Wir haben zu diesem Zweck eine spezielle Kompetenzverwaltungssoftware entwickelt.

 

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